Case Study Rheinhessen 

Informationarchitektur & Content Audit 

  • Im Einatz:
    Konzeption & Innovation
 | © Rheinhessen Tourismus e.V.
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Hintergrund

Fakten

  • Zusammenarbeit seit 2013

    Seit Launch des Portalframeworks betreuen wir Rheinhessen Wein, sowie Rheinhessen Touristik e.V., die das gemeinsame Portalframework mit kommunalen Anschließern betreuen und ausbauen.

  • Problemstellung und Lösung

    Über die Jahre wächst ein touristisches Portal und bildet eine komplexe Struktur aus, die von Zeit zu Zeit mit den Bedürfnissen des Users an ein Portal abgeglichen werden muss. Zudem entstehen neue Darstellungsformen und Best Practices zur Strukturierung und Darstellung verschiedener Inhalte. Um die Inhalte an den Bedürfnissen der User auszurichten gilt es sowohl das Userverhalten als auch die Userbedürfnisse zu analysieren und daraus notwendige Anpassungen abzuleiten.

  • Teamaufstellung

    Sowohl Offpage wie auch Onpage wurden verschiedene Analysen durchgeführt. Mit Hilfe komplexer Nutzungsszenarien wurden Userflows erstellt und anhand von Google Analytics validiert. Auf Basis von Searchmetrics wurde eine Performance und Konkurrenz Analyse durchgeführt. Abschließend wurden mit Hilfe von Suchaufgaben die Ergebnisse verfeinert. Diese Analyse wurde mit Hypothesen des Kunden verglichen und so zu Handlungsanleitungen mit unterschiedlichen Prioritäten zusammengefasst. In einem eigenen Confluence Bereich wurden die Ergebnisse gesammelt, mit Hilfe von XMind wurde eine aktuelle wie auch eine optimierte Sitemap erstellt. 

  • Meilensteine

    In einem ersten Workshop wurden die gesammelten Hypothesen des Kunden gebündelt und geclustert vorgestellt, um verschiedene Handlungsfelder konkret zu benennen. So wurden sowohl technische, wie auch redaktionelle und inhaltliche Themen einbezogen. Danach folgte die Analyse und Untersuchung mit Hilfe verschiedener Tools. Diese Ergebnisse wurden in einem Folgeworkshop gemeinsam mit dem Kunden besprochen und erläutert. Alle Workshops fanden dabei digital statt. 

Ausgangspunkt

Problem

Wohl jeder Website Admin kennt das Problem, dass irgendwann Inhalte und Struktur an manchen Stellen nicht mehr richtig zusammenpassen. Vor allem bei touristischen Portalen ist dieses Problem ausgeprägt, da es unterschiedliche Inhaltstypen, Zielgruppen aber auch zeitliche Ausprägungen gibt:

  • Saisonalität von Angeboten
  • Heterogenes Zielpublikum
  • Strukturierte Inhalte und unstrukturierte Inhalte

Als wäre dieses Problem nicht schon herausfordernd genug, gibt es im Portal von Rheinhessen noch eine Besonderheit: 

So werden nicht nur die touristischen Inhalte der Destination präsentiert, sondern auch die Besonderheiten der Weinregion: Erlesene Weine, Winzer und deren Veranstaltungen, sowie auch Weinböden werden interessierten B2B und B2C Usern präsentiert.

Rheinhessen setzt seit Beginn der Zusammenarbeit auf die imx.Platform zur Verwaltung aller strukturierten Inhalte. Als Besonderheit gibt es sogar Weinlagen, Winzer und auch Weinböden, die in strukturierter Form abgelegt werden können. Dadurch ist es möglich, diese Inhalte strukturiert abzugreifen und in verschiedenen Portalen auszuspielen.

Problemstellung: Wie lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppen in einer übersichtlichen Content Struktur harmonisieren?

Projektverlauf

Lösung

  • Schritt 1: Hypothesen und Bedürfnisse

    Niemand hat so viel "Kontakt" mit der Website als die Redakteure, die täglich am Portal arbeiten. So konnte der Kunde eine Vielzahl relevanter Hypothesen übermitteln, die anschließend untersucht werden konnten. Mit Hilfe von bereits existierenden Personas wurden Nutzungsszenarien und User Flows entwickelt, die ebenfalls evaluiert werden konnten.

  • Schritt 2: Analyse

    Mit Hilfe von Google Analytics konnte das Userverhalten jeder Seite und die Nutzng der verschiedenen Menüs analysiert werden. Einstiegsseiten, Verweildauer und Absprungraten wurden den gesetzten Zielen gegenübergestellt. Mit den Daten aus Searchmetrics konnte ein direkter Vergleich zu Konkurrenzportalen gezogen und so der generelle Zustand des Portals bestimmt werden.

  • Schritt 3: Handlungsempfehlungen

    In einem gemeinsamen Workshop wurden die Analysen besprochen und Handlungsableitungen diskutiert. So wurde im Projektverlauf eine optimierte Sitemap erarbeitet, in der Inhalte nach Relevanz für bestimmte Nutzungsszenarien gruppiert wurden. Der idealtypische Aufbau bestimmter Seitentypen - Landingpage, Aktivitäten Seite, Winzerdetailseite - wurde mit Hilfe von Wire Frames visuell präsentiert. Auch neue Contents und die Möglichkeit zur Erweiterung der Content Struktur wurden in einem Confluence Dokument dem Kunden übergeben.

Projektstatus

Entwicklung

Mit dem finalen Workshop ist Phase 1 des Projekts abgeschlossen. Definierte Handlungsfelder werden nun nach gesetzter Priorität vom Kunden und auf technischer Seite von infomax umgesetzt. Der Erfolg der Maßnahmen wird ein Jahr nach Umsetzung wiederum mit Google Analytics und Searchmetrics festgestellt.

Kontakt

infomax

Sie möchten mehr über das Projekt oder die eingesetzten Produkte erfahren. Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

mail@infomax-it.de