Studie

Geo-Lokalisierung & AroundMe-Funktionen

Standortdaten von Nutzern sind die Grundlage für relevante Funktionalitäten wie z.B. Empfehlungen in der Nähe (Around Me). Doch stellen wir in unseren Projekten immer fest: Nur wenige Nutzer stimmen der Standortfreigabe tatsächlich zu. Hier setzen wir an und haben uns gefragt: Wie können wir das ändern?

 | © Jen Theodore, Unsplash
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 | © Daniel Gonzalez, Unsplash
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Fragen

Standort-Daten haben ein großes Potential und bilden die Basis für attraktive Vor-Ort-Services für den Gast (z.B. Empfehlungen, personalisierter Content, Benachrichtigungen zu nahegelegenen Events oder Ausflugstipps).

In einer Vielzahl von Projekten sehen wir allerdings, dass nur ein Bruchteil der Nutzer bei z.B. "Around Me"-Funktionalitäten ihren Standort wirklich freigeben.  

  • Wir haben uns gefragt:

    Wie können wir die „Around Me“-Funktionalität mit Mehrwert für den Nutzer versehen, so dass er seinen Standort dafür freigibt? 

  • Wir wollten herausfinden:

    In welchen Kontexten stimmt ein Nutzer der Geo-Lokalisierung (oder sonstigen Push-Benachrichtigungen) zu? 
    Wie kann eine Zustimmung begünstigt werden? 
    Welcher Voraussetzungen bedarf es?

Studienidee

Idee war es daher, 

1) die Nutzung solcher Funktionen bzw. die Zustimmung der Standortfreigabe zu messen.

2) die Standortabfrage an verschiedenen  Stellen im Portal einzubinden, wenn damit mehrwertstiftende Funktionen angeboten werden können.

 3) dabei mithilfe von Experimenten zu untersuchen, wie eine Zustimmung zur Standortabfrage begünstigt werden kann.

Erkenntnisse

Zu unseren zentralen Erkenntnissen gehören: 

  • Durch sinnvolles Einbetten von Standortfreigaben (z.B. als Sortierfunktion nach Entfernung) kann der Anteil der Nutzer, der der Lokalisierung zustimmt, deutlich (mindestens um 100%) gesteigert werden. 
  • Wir konnten zahlreiche mehrwertstiftende Funktionalitäten, die auf der Freigabe des Standorts basiert, identifizieren und implementieren diese seither in unterschiedlichen Kontexten in Portalen. 

Mittels Tracking und AB-Testing konnten wir zudem folgendes herausfinden: 

  • Eine sehr klare Information darüber, was der Nutzer durch Freigabe seines Standorts an Mehrwerten hat, steigert die tatsächlichen Lokalisierungen. In unserer Studie erfolgte dies beispielsweise durch einen Tooltip, der erläuterte, was bei Standortfreigabe passiert. 
  • Funktionen mit einer derartigen Mehrwertkommunikation werden häufiger genutzt, als solche, bei der die Standortfreigabe implizit zwar zu erwarten, aber weniger deutlich kommuniziert wurde. 
  • Es gibt einen großen Teil an Nutzern, die entsprechende Funktionalitäten zwar nutzen möchten (und Buttons, Icons oder Textlinks anwählen), dann bei der Standortfreigabe allerdings der Lokalisierung nicht zustimmen. Dieser Anteil ist bei Wiederkehrern deutlich geringer.

    Interesse?

    Kontakt

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    Lorena Meyer
    Leitung Konzept & Innovation
    T +49 8641 6993-0

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